Beste Absolventen mit Staatspreis geehrt

Quelle: Sandra Hüttner, FP 30.7.16

Die Absolventinnen dürfen sich nun Bekleidungstechnische Assistentinnen nennen. Unser Bild zeigt sie mit (von links) Schulleiter in Monika Nestvogel , Stellvertreter Dieter Rücker und Verbandsvertreter Xaver Aschenbrenner.

 

Naila - "Die Schule ist geschafft, zumindest fürs Erste", bilanzierte die Leiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Münchberg-Ahornberg, Monika Nestvogel, bei der Entlassfeier in der Staatlichen Fach- und Berufsfachschule für Bekleidung Naila. "Sie haben gelernt, mit Maschinen umzugehen, Kleidung bedarfsgerecht zu entwerfen, die dazugehörigen Schnitte passgenau zu entwickeln und aus einem flachen Stück Stoff fertige Kleidungsstücke zu zaubern", wandte sich Nestvogel an die Absolventen. Es bleibt außerdem auch der Spaß an der Mode als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Und vor allem aber die Lust am Lernen, sodass wir uns hoffentlich hier in Naila für die Weiterbildung zur Bekleidungstechnikerin wiedersehen."

Zwölf "tapfere Schneiderlein", wie die Absolventinnen Katharina Hauswald und Annalena Neder sich bei ihrer Dankesrede im Namen aller selbst bezeichneten, erhielten aus den Händen der Schulleiterin ihre Zeugnisse. Sie sind nun nach zwei Ausbildungsjahren Bekleidungstechnische Assistentinnen. Der Start erfolgte damals allerdings mit 21 Ausbildungswilligen. Die beiden jungen Damen blickten im Zwiegespräch mit Humor und Insiderinformationen zurück auf ihre Zeit an der Bekleidungsfachschule, überreichten den Lehrkräften kleine Präsente.

Die Staatspreisurkunden von der Regierung von Oberfranken überreichte Schulleiterin Monika Nestvogel an Absolventinnen mit einem Notendurchschnitt bis 1,5. Die drei Besten sind: Sophia Heins mit der Note 1,08, es folgen Annalena Neder und Mirjam Winkler mit jeweils einem Notendurchschnitt von 1,17, und Katharina Hauswald mit 1,33. "Diese Urkunden bringen zwar kein Geld und auch keinen Buchgutschein, aber sie können bei den Bewerbungen durchaus von Vorteil sein", erläuterte Nestvogel. Als Vertreter des Verbandes der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie verlieh Xaver Aschenbrenner an die drei Besten Sophia Heins, Annalena Neder und Mirjam Winkler den Absolventenpreis vom Verband für hervorragende Leistung, dotiert mit je 300 Euro. Vom Landkreis gab es für die zwei jungen Damen Sophia Heins und Mirjam Winkler für das beste Abschlussmodell zum Thema "Businessmode" einen Büchergutschein, überreicht von Landrat Dr. Oliver Bär. Er bilanzierte, dass die jungen Damen sicherlich nicht ohne Fleiß, Motivation und Leistungsbereitschaft diese Ergebnisse und die erfolgreichen Abschlüsse erzielt haben. Er dankte nicht nur für den gewählten Schulweg, sondern auch für die in der Schullaufbahn auf den Weg gebrachten Projekte wie die Nailaer Tracht. Bär versicherte, dass der Landkreis als Schullandkreis stolz ist auf die kleine Bekleidungsfachschule. "Es muss nicht immer das Große entscheidend sein, sondern es können auch die Kleinigkeiten und Details das Entscheidende ausmachen, ganz wie in der Mode." Er erinnerte daran, dass für die Absolventinnen eine Bildungslandschaft mit unterschiedlichen Facetten zur Verfügung steht: "Hier, in dem Schatzkästchen, werden immer wieder neue Schätze präsentiert", sagte der Landkreischef, der mit stellvertretendem Schulleiter Dieter Rücker die Ausstellung Upcycling in Augenschein nahm und begeistert war.

Auch der Verbandsvertreter Aschenbrenner hatte sich die Schätze, sprich Projektmodelle, angeschaut. "Auch wenn es landläufig heißt, jetzt beginnt der Ernst des Lebens, können Sie auf eine schöne Zeit zurückblicken, in der Sie Wissen und Erfahrungen gesammelt haben, die Sie in ihrer weiteren Berufslaufbahn anwenden können."

Traditionsgemäß erhielten die Absolventinnen von der Nachfolgeklasse Erinnerungsstücke, heuer in Form von Schärpen.

Bevor es zum Feiern ging, galt es noch eine letzte Prüfung zu absolvieren und auf
Schnelligkeit verschiedene Verschlusstechniken anzuwenden.

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